Die geringe Teilnehemerzahl konnte die gute Laune beim dritten Jungjäger-Vergleichsschießen nicht mindern: fünf Schützen waren zum Wettbewerb angetreten. 45 hätten es sein können, wenn alle Jungjäger aus den letzten drei Jahren mit gemacht hätten.
Das Jungjägerschießen wird veranstaltet um die Freude am jagdlichen Schießen zu vermitteln. Auf die Jägerprüfung hin wird mit einer Leuchtpunktvisierung auf der Flinte auf Kipp-und Rollhase und die Geradeaus-Taube geschossen.Immer eine vorhersehbare Richtung.
Beim jagdlichen Flintenschießen - ohne Zieleinrichtung - sieht das anders aus, da kommt Bewegung in die Sache.So wie in der Praxis.
"Setzt das Scheibenschießen eine immer gleiche statische Position des Schützen und des Gewehrs voraus, geschieht das Treffen beim Wurftaubenschießen aus einer Bewegung heraus."
Und das kann richtig Spaß machen, vor allem, wenn man die Tontauben trifft.
Wie sagt ein Experte? "Flintenschießen lernt man durch Flintenschießen"
Die fünf Teilnehmer am Samstag hatten jedenfalls großen Spaß beim Schießen. Geschossen wurde Trap, Skeet und eine bunte Serie.
Sieger wurde zum drittenmal Michael Krapp.
Nach den Regeln gehört ihm nun der Pokal ganz. Weil das Jungjägerschießen aber weiterhin stattfinden soll, stiftet er die Rehbockskulptur für das nächste Jahr.
Die Plazierung sieht wie folgt aus:
1. Michael Krapp
2. Alexander Landgraf
3. Markus Kienzler
4. Stefan Kokot
5. Bernd Gröner
Nach dem Umbau des Schießhauses im Katzental ist für das nächste Jungjäger-Vergleichsschießn auch die Kugeldisziplin mit angedacht.

