Spannend blieb es bis zum Schluss, mehrmals wechselte im Verlauf der beiden Wettkampftage die Führung in der Mannschaftswertung zwischen den Mannschaften „Bayerische Staatsforsten 1“ und „Hegering Nord 1“. Mit ihrem letzten Schützen konnten sich die Bayern mit einer einzigen Taube Vorsprung letztlich durchsetzen. In der Einzelwertung sah es lange Zeit nach einem weiteren Sieg von Thomas Fröhle aus. Erst zwei „Zehner“ im letzten Durchgang brachten Bernd Kanetzki mit dann insgesamt 4 „Zehnern“ an die Spitzenposition. Bei den Damen lag Monika Matzas von Anfang an und bis zum Schluss vorne. Der Bildschirm, der bereits wenige Minuten nach Beendigung jeder Rotte den aktuellen Stand anzeigte, war das meistfotografierte Objekt auf dem Schießstand.
66 Teilnehmer, und damit nur 6 weniger als im Rekordjahr 2022, hatten sich eingefunden, um sich im Einzelwettbewerb und in 8 Mannschaften zu messen. An beiden Wettkampftagen herrschte bestes Wetter und das Organisationsteam um Schießobmann Frank Reichenbach und Klaus Bialas sorgte für einen reibungslosten Ablauf und das leibliche Wohl. Ausgesprochen ausgelassen war die Stimmung bei der Siegerehrung, die von den Jagdhornbläsern musikalisch umrahmt wurde. Fritz Prinz dankte in Vertretung von Kreisjägermeister Michael Stütz den Teilnehmern für ihr Kommen und diszipliniertes Schießen, den zahlreichen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz und den Sponsoren für Ihre Großzügigkeit. Ein Dank, dem sich Schießobmann Frank Reichenbach gerne anschloss. Die Sieger erhielten neben der Urkunde eine Anerkennung in Form von Munition und/oder Alkohol. Die vielen attraktiven Preise, darunter ein Drückjagdbock, ein Goldbarren, ein Gamsabschuss, zwei Bockabschüsse, eine Federwildjagd und wertvolle Jagdutensilien wurden unter den anwesenden Teilnehmern verlost, wobei die ersten Lose von einer bezaubernden Glücksfee gezogen wurden. Ganz vergessen wurde die Überreichung des Wanderpokals, der nun erst graviert und dann überreicht wird.
Dass es großen Spaß gemacht habe und man im nächsten Jahr gerne wiederkommen wird, war immer wieder zu hören. Nicht nur von den Mitgliedern und den Gästen aus Aalen, Schwäbisch Gmünd und dem Bayerischen, sondern auch von den 5 Absolventen des diesjährigen Jungjägerkurses, die, motiviert von Ausbilder Martin Gallner, erstmals am Schießen teilgenommen haben. Und damit können sich die Organisatoren auf die Fahne schreiben: „wichtigstes Ziel erreicht“.




















