Natürlich erklingt die Begrüßung, wenn sich die Bläsergruppe zusammenfindet und direkt anschließend wurde "Zum Essen" geblasen. Aber danach hatten die Hörner für den Rest des Abends Pause.
Als erstes widmete man sich dem Büfffet mit Wildschweinkeule und -rücken von der Bläsersau und reichlich Beilagen. Großen Zuspruch fanden dabei auch 5 Liter französischen Rotweins, den die Schwäbisch Gmünder Bläser als Gastgeschenk zum Bläserschießen auf den Schrotstand in Oggenhausen mitgebracht hatten und Ruth Schocks berühmter Rote-Beete-Salat.
In erfreulich kurzen Ansprachen fanden die Höhepunkte des Bläserjahres Erwähnung, etwa der Auftritt im Ulmer Münster oder die Teilnahme bei der Jagdserenade in Hohenstadt und natürlich die Hubertusmesse in Dettingen in der erstmals beim abschließenden Hubertusmarsch Orgel und Hörner gemeinsam erklangen. Gelobt wurde der große Probenfleiß und stets volle Einsatz aller Bläserinnen und Bläser.
Als kleines Dankeschön gab es für jeden ein Glas selbst ausgelassenes Griebenschmalz von der Bläsersau und einen Satz Notenklammern für stürmische Auftritte. Der weitaus größte Teil des Abends war der Geselligkeit gewidmet.
Dabei spielte Franz Wilk, einer der Neuzugänge in der Bläsergruppe, mit seiner Ziehharmonika natürlich die Hauptrolle. Es wurde viel gesungen, von einigen schön, von anderen weniger schön aber von allen schön laut. Vereinzelt wurde sogar das Tanzbein geschwungen. Undenkbar eine Bläserweihnacht ohne Loriots Adventsgedicht, vorgetragen von Horst Schottky.
Als man sich spät auf den Heimweg machte, herrschte Einigkeit darüber:
1. Eine gelungene Veranstaltung, an die man sich gern und lang erinnern wird.
2. Das Jägerhäusle hat für die Feier den idealen Rahmen geboten
Die Bläsergruppe wünscht allen Mitgliedern und Freunden der KJV frohe Weihnachten, ein gutes neues Jahr und Waidmannsheil!

