Die Schweißarbeit stand im Mittelpunkt des zweiten Übungstages an der Baurenhäuleshütte. Die Hundeführer wurden von Kai Bubeck ausführlich in die Arbeit eingewiesen, damit sie diese mit ihren Hunden selbsständig üben können. Denn es heißt: Schweißarbeit ist Fleißarbeit.
Wie lege ich eine Schweißfährte richtig? Wie kennzeichne ich sie für mich? Wieviel Schweiß, bzw.Lunge brauche ich für die Arbeit? Wie setze ich den Hund richtig an und wieviel Riemen gebe ich ihm? Wie lerne ich meinen Hund richtig zu lesen - besonders wichtig?
"Auf der Schweißfährte gibt es nur zwei Kommandos: `Such verwund` beim Ansetzen und `Zur Fährte`wenn er von dieser abkommen sollte!" erklärte der Hundeobmann eindringlich. Zu viel reden stört den Hund und kann beim etwaigen Loben sogar kontraproduktiv sein.
Die Grundlage für die ganze Arbeit auf Schweiß ist, der immer wieder angesprochene, bedingungslose Gehorsam, ohne den man "garnicht zu beginnen" braucht!!
"Eine Schweißfährte wird nie abgebrochen sondern immer zu Ende geführt - egal wie!"
Nach der neuen Brauchbarkeitsprüfungsordnung, die erst am 1.April2017 in Kraft getreten ist, gibt es keine Tagfährten wie bisher mehr, sondern nur noch Übernachtfährten. Vier Stunden sollte eine Fährte mindestens stehen, ehe man damit zu arbeiten beginnt. Am Ende der Fährte liegt dann statt des Stückes Wild auch nur noch eine Decke und somit entfällt die Anschneideprüfung, die doch für manchen Hund kritisch war.
Die Unterordnung mit Petra Walkmann und das Apportieren mit Kai Bubeck rundeten einen langen Übungstag ab, der Hunde und Führer doch gefordert hat.

