Zweiter Tag beim Hundeführerlehrgang

 

  • Petra Gansloser

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Auch wenn der Schuss noch so sauber ist, passiert es immer wieder, dass das beschossene Stück noch ein paar Meter geht. Geschieht das in der Dämmerung oder an einer Dickung, ist der Jäger froh, wenn er einen Hund dabei hat, der nachsuchen kann.

Der zweite Tag des Hundekurses war in erster Linie der Schweißarbeit gewidmet. Auch wenn der Hund das Wichtigste mitbringt, seine nahezu perfekte Nase, muss er lernen, sie richtig einzusetzen. Der Führer lernt zu erkennen, ob der Hund auf der Schweißfährte ist, oder ob ihn andere, interessante Gerüche gerade mehr fesseln. Man nennt es "den Hund lesen".

Ausführlich zeigte Hundeobmann Kai Bubeck den 17 Teilnehmern wie man eine Schweißfährte legt und den Hund richtig ansetzt. Danach konnte jeder unter Anleitung eine kurze Fährte von 50 bis 100 m mit seinem Hund arbeiten. Nun heißt es wieder daheim üben, üben.

Wenn jemand das Glück hat, gleich in den ersten Maitagen einen Bock zu erlegen, dann kann er nun üben, wie der Hund am Stück abgelegt werden muß. Petra Gansloser demonstrierte mit ihrer Hündin wie das perfekt klappt, worauf man unbedingt achten muß. An der Prüfung ist das ein wichtiger Punkt.

So ganz nebenbei testete man an diesem zweiten Tag auch noch die Schussfestigkeit der Kandidaten. Der Test fiel insgesamt gut aus.