Es ist verblüffend, wieviel die jungen Hunde an den Spiel-und Prägetagen gelernt, wie sie sich entwickelt haben. Deutlich merkt man jetzt auch die Altersunterschiede: sind manche noch kindlich, zeigen sich andere leicht "halbstark".
Diesmal bekam jeder Welpe eine kleine Schweißfährte von ca.50 bis 60 Metern an der Leine zu "arbeiten". Wichtig war Hundeobmann Kai Bubeck dabei, dass der Hund sich nicht weit von der Fährte entfernt. Das gilt auch für alle zukünftige Schweißarbeit. ausnahmslos alle machten ihre Sache gut.
Der Fuchs an der Reizangel war die nächste Herausforderung. "Ist ein Hund raubzeugscharf, dann ist er auch wildscharf!" so Bubeck, "umgekehrt kann man das nicht sagen." Für die meisten der Welpen war der schnelle Fuchs ein sehr interessantes Objekt.
Im Wasser gab es ebenfalls erfreuliches zu sehen: Fast alle, selbst der kleine Foxterrier, holten die Taube an Land.
Wohl das Wichtigste an diesen Übungstagen aber war die jagdliche und soziale Prägung, nicht nur für die kleinen Hunde, sondern auch für die Führer und Führerinnen. Sie haben gelernt, wie sie mit ihrem Welpen weiterhin üben und arbeiten können. Wer weiß, vielleicht sieht man den Einen oder Anderen beim Hundeführerlehrgang im Frühjahr wieder.

