Für die 11 Teilnehmer am Schweißseminar im Weikersberg Ost war es auf jeden Fall ein interessanter und lehrreicher Tag, sowohl in Theorie, als auch in Praxis.
Hundeobmann Martin Schietinger ging weit ausholend auf die Haltung, Ausbildung und Einsatz der Jagdhunde ein, die gesetzlichen Verpflichtungen und den Tierschutz.Jagdlich ging es dann ums Ansprechen, die Schussabgabe, das Erkennen, wie das Wild den Schuss quittiert und dementsprechend zeichnet,.Ein weiteres Thema war dann: Welches Werkzeug brauche ich, um eine Übungsschweißfährte für meinen Hund zu legen, wie zeichne ich sie richtig aus, um sie später erfolgreich arbeiten zu können?
Den praktischen Teil des Tages übernahm am Nachmittag unser Nachsuchenführer Christian Eder mit seiner BGS Hündin Kiwi. An verschiedenen Anschüssen wurde deren richtiges Erkennen und Einordnen demonstriert; auch das richtige „Lesen“ der Wundfährte.
Am Anschuss entscheidet der Schütze was zu tun bzw. zu erwarten ist.. Es gilt vor Beginn einer Nachsuche die eigene und die Leistung des Hundes reell einzuschätzen. „ Bin ich mit meinem Hund für diese Suche geeignet oder ist hier die Hilfe eines Profis gefragt?" Eine Nachsuche ist keine Möglichkeit um etwas auszuprobieren!
"Und wenn es spät ist, nutzen sie die digitalen Möglichkeiten. Schicken sie mir eine WhatsApp oder SMS, dann können die Suchen am frühen Morgen koordiniert werden!“
Zum Abschluss wurde eine Schweißfährte zur Veranschaulichung der Riemenarbeit ausgearbeitet.
Die Nachsuchenführer Manuel und Wolfgang Schad sowie Christian Eder stehen allen Jägern zur Nachsuche bereit.






