Rolf Schacke hat am Sonntag, 19. August 2018 mit seiner DD Hündin "Branke vom Försterhof" genannt "Gretel" die Verbandsschweißprüfung des VDD in Markdorf auf der 20 Stunden Fährte erfolgreich bestanden.
Von den 8 Hunden, die angetreten waren, haben 7 das Ziel erreicht, obwohl die Bedingungen an diesem sehr heißen und trockenen Sonntag durchaus sehr schwer waren. Ein mehr als gutes Ergebnis - hat es doch in letzter Zeit Prüfungen mit gleichen Bedingungen gegeben, wo es kein Hund geschafft hat bis zum Ende der Fährte zu kommen.
Auch in Markdorf ließ bei fast allen Hunden die Konzentration gegen Ende der Fährten nach.
Die Länge der Schweißfährte bei dieser Prüfung beträgt 1000 m im Wald mit wechselndem Bewuchs und Kahlflächen, sie hat über Nacht mindestens 20 Stunden Stehzeit und wird mit 1/4 l Wildschweiß gelegt.
Die anspruchsvolle Prüfung soll den Nachsucheneinsatz in der Praxis vorbereiten, Hund und Führer sollen zeigen, dass sie auch mit auftretenden Schwierigkeiten bei einer Nachsuche fertig werden. Neuerungen in der Prüfungsordnung haben sie zudem nicht leichter gemacht:
Wurde bisher dem Hundeführer der Anschuss und die Fluchtrichtung gezeigt, muss das Gespann nun auf einer markierten Fläche von ca.30x30 Meter den Anschuss selbstständig suchen, als solchen erkennen und ansprechen. Dafür stehen dem Gespann etwa 15 Minunten zur Verfügung. Der Führer wird von der Richtergruppe lediglich zum "Schützenstand" geführt und ihm wird die ungefähre Lage des Anschusses gezeigt.
Es ist erfreulich, dass mit Rolf Schacke und "Gretel" ein weiteres Gespann bei einer weiterführenden Prüfung erfolgreich war, das bei uns an der Baurenhäuleshütte die Brauchbarkeitsprüfung abgelegt hat.
Bleibt zu hoffen und wünschen, dass viele den Beispielen der letzten Zeit folgen und mit ihren Hunden weiter arbeiten.
Rolf Schacke und "Branke vom Försterhof" - Gretel - gratulieren wir herzlich zum 3. Platz in Markdorf.

