Hundekurs 2014 - 7.Tag

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Der siebte Tag beim Hundeführerlehrgang verlief anders als alle anderen. Kein Schweiß und keine Unterordnung, es ging alleine um die Schußfestigkeit, die bei mehreren Hunden zu wünschen übrig lässt, bzw. nicht vorhanden ist.


Man unterscheidet vier Grade der Schußempfindlichkeit: von leicht, bei der der Hund nach kurzem zögern die Arbeit wieder aufnimmt bis schwer - die Schußscheue -, bei der der Hund das Weite sucht. Wenn der Hund beim Standtreiben Scheu zeigt ist es meistens ein Abrichtefehler, während es im Feld eine Anlage ist.

"Bis zur Prüfung ist es nicht mehr lang, die Zeit spielt gegen uns." so Kai Bubeck. Es heißt in den verbleibenden Wochen üben, üben, üben. "Jeder Hund muss mindestens einmal im Kurs die Leistung nachweisen, sonst wird er nicht zur Prüfung zugelassen! Es tut mir um jeden Hund leid!"

Schwerpunkte beim Üben: Schweiß mit Anschneideprüfung, Leinenführigkeit im Stangenholz, allgemeier Gehorsam, Apportieren, Schleppe an der langen Leine, die Schußfestigkeit am Wasser nicht zu viel üben.

Alle Hunde wurden an diesem Tag am Feld und beim Standtreiben genau geprüft und unter die Lupe der Ausbilder genommen. Und dabei war das Ergebnis bis auf ein paar Ausnahmen eigentlich nicht schlecht.

Auch die Apportierhunde zeigten zu später Stunde, zur Freude des Hundeobmanns, am Wasser ganz passable Leistungen,

Am Samstag wird ein zusätzlicher Übungstag am Wasser eingelegt.