Schussfestigkeit ist wichtig, nicht nur für die Prüfung, sondern auch später auf der Jagd. Was nützt dem Jäger ein Hund, der beim ersten Schuss davonläuft? Im Feld wurden an diesem Abend die Hunde darauf getestet und erwiesen sich überwiegend als ganze Kerle, die sich von einem Knall nicht aus der Ruhe bringen lassen.
Es ist einfach unmöglich, dass an einem Übungsabend immer alle Hunde auf Schweiss laufen. Das wäre abgesehen von der Arbeit des Fährten legens auch zeitlich nicht möglich. Dennoch kommt jeder Hund mehrmals dran. An diesem Abend haben neun Hunde eine Schweißfährte unter Beobachtung der Ausbilder gearbeitet. Andere werden das am Sonntag, den man zusätzlich dazu nimmt, tun können. Gerade bei der Schweißarbeit ist es wichtig, dass die Führer mit ihren Hunden auch zu Hause arbeiten. Wie man eine Schweißfährte richtig anlegt und arbeitet wurde am ersten Tag bis ins kleineste Detail vom Hundeobmann Kai Bubeck erklärt.
Wichtig wie immer die Unterordnung, bei der bei einigen Hunden deutliche Fortschritte zu sehen waren. Aber auch dabei heisst es immer wieder üben und dran bleiben mit eiserner Konsequenz. Ohne die geht gar nichts. Wenn Fragen auftauchen sind alle Ausbilder immer wieder bereit Antworten zu geben und zu helfen. Das Apportieren kam wegen eines aufziehenden Gewitters an diesem Abend etwas zu kurz, aber auch da ist dann die häusliche Übungsstunde angesagt.

