Hundeführerlehrgang 8.Tag

 

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Dunkle Wolken und Gewitter am Donnerstag Abend an der Baurenhäuleshütte. Nicht nur am Himmel, nein, auch am Boden.

" Beim derzeitigen Leistungsstand der Hunde würden nur knapp 50 Prozent die Prüfung bestehen", so Hundeobmann Kai Bubeck. Klare Worte! Es läge vor allem daran, dass allgemein zu Hause zu wenig oder nicht geübt würde.

An Hand der Prüfungsordnung ging der Ausbilder die einzelnen Fächer durch und musste überall Defizite feststellen.Das fängt bei der Schußfestigkeit an ("Es geht nicht, dass sich beim Standtreiben die Nachbarn unterhalten, während der Hund hinter ihnen Samba tanzt!!!"), dem fehlenden Grundgehorsam, die Voraussetzung für alles, was der Hund tun soll, teilweise schlechte Schweißarbeit, katastophale Schleppen und auch die Wasserarbeit lässt zu wünschen übrig.

"Der Hundeführerlehrgang dauert ganze drei Monate. Diese Zeit sollte jeder Teilnehmer am Kurs nutzen um einen brauchbaren Jagdhund auszubilden. Man hat ihn dann in der Regel für die nächsten zehn Jahre!" So Bubeck.

Nur noch wenige Übungsdonnerstage sind es bis zum Prüfungstermin. Jeder, der die Prüfung bestehen will, muss die kurze Zeit nutzen und üben, üben, üben. Mit Konsequenz, Strenge und Liebe.

Wer mit seinem Hund an der Prüfung teilnehmen will, muss das am kommenden Donnerstag melden.

Und noch etwas: Zusätzlich zu den Schweißfährten an den Übungstagen, werden an Samstagen und Sonntagen für einzelne Hunde Fährten gelegt. An insgesamt vier Sonntagen wurden diese Schweißfährten nicht gearbeitet - ohne dass der Führer bei Kai Bubeck abgesagt hat. Das geht garnicht!!

Bleibt nur zu hoffen, dass das Gewitter am Donnerstag Abend ein reinigendes war. Das meterologische hat die Schwüle aus der Luft jedenfalls genommen.