Hundeführerlehrgang 2016 - zweiter Tag

am Donnerstag, 12.Mai an der Baurenhäuleshütte

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Das A und O bei der Hundeausbildung ist und bleibt die Unterordnung. Darauf beruht alles.

 

" In einem Rudel übernimmt der Stärkste die Führung. Wenn ihr bei eurem Hund das nicht seid, wird er versuchen die Führung zu übernehmen!" so Hundeobmann Kai Bubeck zu Beginn des Abends.

 

Erfreulicher Weise zeigte sich danach im Kreis, dass wohl alle Gespanne ihre "Hausaufgaben" gemacht hatten. Geübt wurde sowohl im Gehorsam, als auch beim Apportieren. Alles war deutlich besser als am ersten Tag.

 

Für die Schweißarbeit gab es eine ausführliche Einführung, mit Erklärung der dafür notwendigen Utensilien.

 

Und Schweißarbeit geht auch wieder nur mit Unterordnung.

 

"Wenn euer Hund auf der Schweißfährte markiert, oder interessiert etwas anderes tut, dann ist das so zu bewerten, als wenn er euch den Stinkefinger zeigt! Er tut was ER will und nicht das was ihr wollt!

Er muss dringend "gerichtet" werden - nicht auf der Schweißfährte aber danach".

 

"Bei der Schweißarbeit gibt es nur zwei Kommandos: "Such verwund" und wenn er abkommt "ZurFährte". Sonst nichts. Fortwährendes Gerede stört nur die Konzentration des Hundes und bringt garnichts."

 

 

 "Jede Schweißfährte muss zu Ende gearbeitet werden. Egal wie lange es dauert, damit der Hund sich den Erfolg merkt. Und am Ende sollte als Belohnung nicht etwa Trockenfutter liegen, sondern schon etwas besonders Leckeres."

 

"Denkt auch dran: ein hungriger Hund arbeitet besser als ein satter!"

 

Der Theorie folgte danach gleich die Praxis. Kai Bubeck arbeitete mit seiner Hündin "Tessa"eine kurze Fährte im Wald aus und danach konnte jeder Führer es mit seinem Hund selber probieren.

 

Wolfgang Schliere und Petra Walkmann gingen in den kleinen Gruppen noch einmal genau darauf ein, wie man selbst eine Fährte legt, damit jeder zu Hause eigenständig arbeiten kann.