Hundeführerlehrgang 2016 - vierter Tag

am 2.Juni an der Baurenhäuleshütte und im Feld Enggass

Erstellt am

In der Ordnung der Brauchbarkeitsprüfung steht unter 3.21 Schussfestigkeit im Feld oder Wald:

Während der Prüfung des allgemeinen Gehorsams gibt der Führer oder ein Richter, während der Hund sich ca. 30 bis 40 m enternt hat, einen Schrotschuss ab.

 

Das ist notwendig, um zu sehen, wie der Hund auf den Schuss reagiert, ob er unberührt weiterläuft, kurz stutzt oder gar sein Heil in der Flucht sucht. Bekanntlich wird bei der Jagd nun mal geschossen! Und ein Hund der abhaut oder die Arbeit danach verweigert, ist für die Jagd nicht wirklich brauchbar.

 

Im Feld bei der Engass am Donnerstag waren die verschiedenen Reaktionen alle zu sehen. Vom Ignorieren bis zum Abhauen. Außerdem lösten sich manche Hunde nur schwer vom Führer, wie es beim allgemeinen Gehorsam verlangt wird. Andere hatten dagegen leichte Probleme beim zurückkommen.

Fazit: es muss mit Hochdruck weiter gearbeitet werden. Denn bereits beim nächsten Übungstag ist Halbzeit.

 

Insgesamt aber war zu sehen, dass zu Hause viel geübt wird.Die Anleitungen der Ausbilder werden sichtlich umgesetzt.

 

Die Schweißarbeit lief bei allen recht ordentlich, auch beim Apportieren waren Fortschritte zu sehen. Beim Grundgehorsam muss vielleicht noch konsequenter gearbeitet werden, da gibt es beim Einen oder Anderen noch Defizite. Dabei ist, wie wir wissen, die Unterordnung der Schlüssel zu einem guten und brauchbaren Jagdhund.

 

Und den will doch jeder am Ende des Kurses haben. Oder?