Zur Prüfungsordnung waren bei den Hundeführern verschiedene Fragen aufgetaucht, auf die Kai Bubeck am siebten Tag ausfürlich einging.
Nicht nur auf der Schweißfährte ist es gut, wenn der Führer mitdenkt, wenn er zum Beispiel die Winkel im Kopf behält, oder sich merkt, wo er zuletzt sicher auf der Fährte war, um bei einem etwaigen Rückruf dort wieder anzufangen. Wichtig ist es auch, dass jeder seinen Hund "lesen" kann und ihn nach erfolgreicher Schweißfährte nicht zu sehr anrüdet, denn dadurch ist die darauf folgende Anschneideprüfung schon manchmal in die Hose gegangen.
Absolut sinnvoll ist es, dass der allgemeine Gehorsam und die Schussfestigkeit im Feld zusammen geprüft werden. Bei der Schussfestigkeit im Wasser soll man besonders beachten, dass das Kommando "such voran" nur ein einziges mal gegeben werden darf. Der Hund muss dann innerhalb einer Minute das Wasser annehmen.
"Wenn die Unterordnung stimmt, ist das auch kein Problem!!"
Für die Apportierhunde folgte an diesem Tag die erste Schleppenarbeit im Feld bei der Heiderose. 300 Meter lang soll sie sein, mit 2 stumpfen Haken, gezogen mit Haar- oder Federwild. Geübt wurde nur auf ca.150 Metern.
So richtig geklappt hat diese Arbeit nur bei den Hunden, die wirklich apportieren gelernt haben. Einige müssen noch üben und wie immer fehlt es hie und da am Gehorsam.
An diesem Tag erfuhr jeder Hundeführer vom Hundeobmann, wo es bei seinem Hund die Stärken und Schwächen sind, sodass er zu Hause gezielt weiter arbeiten kann.
Nur noch insgesamt 4 Übungstage, dann steht die Prüfung an.

