"Schweißarbeit ist Fleißarbeit" heißt es - so Kai Bubeck. Zwei bis drei Übungsfährten sollte jeder in der kommenden Zeit mit seinem Hund in der Woche unbedingt arbeiten.
Schweißarbeit ist aber auch Teamarbeit. Nicht nur der Hund muss lernen auf der Fährte zu bleiben, keine Verleitung anzunehmen. Der Führer muss lernen seinen Hund zu "lesen" -wann ist er drauf, wann nicht. Wie ändert sich sein Verhalten, wenn er von der Fährte abkommt und eine Verleitfährte annimmt, wie ändert sich seine Geschwindigkeit und wie bewegt sich seine Rute.
Es reicht nicht hinter dem suchenden Hund her zu trotten und selbst nach Schweiß zu suchen.
Klare Kommandos sind dabei besonders wichtig: "Such verwund" und " zur Fährte" mehr sollte bei dieser Arbeit nicht gesprochen werden. Alles andere verunsichert den Hund und stört nur die notwendige Konzentration.
"Wenn ihr eine Schweißfährte arbeitet, sollte der Hund hungrig sein, damit am Ende die Triebbefriedigung "Fressen" steht. Förderlich ist dabei außerdem, wenn es beim Genossenmachen etwas besonderes gibt.
" Lernt es, euch für den Hund sichtbar zu freuen! Lobt ihn, wenn es gut war, aber straft ihn niemals bei der Schweißarbeit."
"Achtet besonders darauf, dass der Hund jetzt vor der Prüfung nicht an Wild kommt oder vielleicht sogar Hasen jagt. Das wäre wirklich nicht gut!"
Die Arbeit des neunten Tages bestand für viele Gespanne darin, unter Anleitung prüfungsgerecht auf Schweiß zu arbeiten, einige durften aus dem Wasser apportieren und alle konnten die Nerven ihres Hundes beim Standtreiben überprüfen.

