Hundeführerlehrgang 2016 - fünfter Tag

am Donnerstag, 9.Juni an der Baurenhäuleshütte

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Hundeobmann Kai Bubeck stellt fest, dass sehr viele Hunde beim Ablegen nicht am Platz bleiben.

"Das kann nur drei Gründe haben:

1. der Hund kennt das Kommando nicht.

2. es wurde zu wenig geübt. oder

3. der Hund sieht seinen Herrn nicht als Rudelführer an!

Und das ist bei etwa 30% der Teilnehmer der Fall."

 

Es liegt nicht an den Hunden, sondern die Führer setzen sich nicht richtig durch. Es fehlt am Grundgehorsam, an der notwendigen Kosequenz. Es ist wichtig, dem Hund klar zu machen, wer der Rudelführer ist.

 

Kurze, klare Kommandos sind dabei genauso wichtig, wie ihre strikte Durchführung. Hat die Nichtbefolgung eines Befehls für den Hund keine entspechenden Konseqenzen, wird er auch bei der Wiederholung den Befehl ignorieren. Es passiert ja nichts. Das ist negative Verstärkung.

 

" Die Brauchbarkeitsprüfung wird euch nicht geschenkt. Wenn der Hund beim Standtreiben aufsteht oder bei der Anschneideprüfung nicht am Platz bleibt, seid ihr durchgefallen! Wenn der Hund das Kommando richtig gelernt hat, darf er nicht aufstehen. Wenn er nicht liegen bleiben, klappt auch alles andere nicht. Nach fünf Kurstagen sollte es da keine Probleme mehr geben! " so die eindringlichen Worte vom Hundeobmann.

 

Es muss zu Hause noch wesentlich mehr geübt werden. Dabei sind mehrere Übungseinheiten mit 5 bis 10 Minuten am Tage gut, man sollte sie jedoch nicht in die Länge ziehen. Außerdem sind pro Woche 1 bis 2 Übungsfährten auf Schweiß für jeden angesagt.

 

Zusätzlich zu den Schweißfährten im Kurs, werden auch am kommenden Sonntag einige Gespanne Übernachtfährten arbeiten können. Dabei kommt jeder während des Lehrgangs einmal dran.