Brauchbarkeitsprüfung 2012

 

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Das Wetter spielte bestens mit bei der Brauchbarkeitsprüfung am Samstagmorgen. Etwas Regen, etwas Wind und erst am Nachmittag trieb der Regen die Teilnehmer zum Essen in den Geräteschuppen. Zur Siegerehrung saß man dafür dann wieder in der Sonne. Man flüstert, daß einige sogar noch saßen als der Mond schien.

Es ist ein wirklich gutes Ergebnis, wenn von 20 Gespannen, die angetreten waren, 19 die Prüfung bestanden haben. Das ist nicht zuletzt ein Verdienst des Ausbilderteams um Kai Bubeck mit Petra Gansloser und Wolfgang Schlierer. Es war die erste Prüfung für den neuen Hundeobmann und man kann sagen, die Feuertaufe ist bestanden. Zusätzlich zu den festen Kurstagen wurden Schweißfährten und Schleppen zum Üben gelegt, gab es Einzelunterricht. Die Stimmung im Hundekurs war gut, Probleme wurden besprochen, Fragen beantwortet. Die Anleitung zur Jagdhundausbildung gabs am Donnerstagabend, die Umsetzung war dann Hausaufgabe. Wie es aussieht wurde die auch gut gemacht.

Nach der Begrüßung durch die Bläsergruppe unter Michael Albrecht gingen die Gespanne, in kleine Gruppen aufgeteilt, mit einem Richter und zwei Beirichtern, zu den Prüfungsfächern in verschiedene Gebiete, darunter auch auf den Ochsenberg. Schweißfährte, Schleppe, Freiverlorensuche, Apportieren, Gehorsam, Schußfestigkeit, man hatte alles ausgiebig und immer wieder geübt.

Die Spannung, die am Morgen zu spühren war - wie halt bei jeder Prüfung - löste sich gegen Mittag zusehends. Mit Jedem, der strahlend mit Bruch am Hut und an der Halsung wieder zurück Hütte kam, stieg die Stimmung.

Hansl Elser wartete zum Mittagessen mit knusprigen Schweinshaxen und Salaten auf, es gab Bier, Wein und Sekt. 

Zur Siegerehrung überbrachte der stellvertretende Kreisjägermeister Uli Loeffler die besten Grüße und bedankte sich im Namen aller mit einem kleinen Geschenk beim Ausbilderteam und wünschte allen noch viel Freude mit ihren Hunden.

Alles in allem eine wirklich gute Prüfung, mit sehr guten und fairen Richtern, ohne Zwischenfälle.

Bei aller Freude sollten die Hundeführer nicht vergessen, dass das Üben und Lernen mit dem Hund nie aufhört. Nur wenn der vierbeinige Jagdgefährte wirklich "funktioniert" hat man Freude miteinander am jagdlichen Tun.

Im Anhang befindet sich die Ergebnisliste.