Aus der Decke schlagen, abschwarten, in große Teile zerlegen und dann fein küchenfertig zerwirken - Hansl Elser zeigte am Samstag, dass er wirklich ein Meister seines Fachs ist. Sein hohes Arbeitstempo war gedrosselt - damit Zuschaun möglich wurde " i hab oifach zwei Valium eingeworfen"!
Der Routinier gab Tipps, zeigte Tricks - " wenn du das Messer richtig an die richtige Stelle- die Bandscheibe - setzt, klappt das Reh praktisch auseinander! Rücken und Keulen sind getrennt."
Das richtige Auslösen des Filets - im Grunde ganz einfach, wenn man weiss wie! "Oberschale Unterschale, Braten, Schnitzel oder Steaks - Gulasch und Hackfleisch gehen immer." Hinweise bis hin zum Kochen. "Reh- und Sauhaxen koche ich vor, würze sie mit Honig und Chili, bei 180° ab in den Backofen...lecker!"
Eigentlich sah alles ganz einfach aus. Aber weiß man es auch noch, wenn man vor dem eigenen Stück Wild steht?
"Wenn einer von euch nicht zurechtkommt, kann er gerne mit seinem Stück zu mir kommen, dann machen wir`s nochmal zusammen." lautete das nette Angebot von Hansl.
Eine schwierige Entscheidung stand für alle am Ende des Tages! Zum Verkosten waren aus dem Wildpret der zerwirkten Tiere in der Küche von Hansl und Ulrike Burger gebraten worden. Welche waren nun besser - Reh oder Wildschwein?
So richtig entscheiden konnte sich keiner! Köstlich waren beide!
KJM Michael Stütz dankte im Namen aller Hansl Elser für diesen lehrreichen interessanten Nachmittag!

