Als Präventionsmaßnahme und in Vorbereitung auf einen möglichen ASP Ausbruch wurden 2019 überall im Land Wildverwahrstellen errichtet.
Im Landkreis Heidenheim stehen den Jägern davon vier zur Verfügung, die alle sehr gut angenommen sind. Durch ein Chipsystem ist der Zugang rund um die Uhr möglich, sodass Tierkörper, Aufbrüche und Fallwild jederzeit darin entsorgt werden kann.
Derzeit geschieht das noch freiwillig, es wird aber ab dem 1. Januar 2024 ,nach der Änderung des Jagd-und Wildtiermanagent Gesetzes, verpflichtend.
Ärgerlich ist derzeit, dass es immer wieder vorkommt, dass Nutzer die Container verschmutzt hinterlassen und dabei auch Plastiksäcke und Verpackungen mit in der Tonne landen – was zum Ärger mit dem Entsorger führt . Dabei sind sowohl Wasser, Reinigungsmittel und -Geräte vorhanden, für den akuten großen Notfall sogar eine riesige Plastikschürze.
Außerdem steht in den Nutzungsanweisungen, Zettel hängt an der Kühlkammer, nicht nur genau, was in die Tonne darf, was nicht und was vor Verlassen des Containers zu tun ist.
Man sollte sich daran halten, denn anhand des Chips ist leicht festzustellen, wer der Letzte war.
Ansprechpartner ist das Veterinäramt Tel.07321 321 2601


