Maisdrückjagd in einem Heidenheimer Stadtrevier

mit außergewöhnlich viel Maisfeldern

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Im Jagdrevier Mergelstetten reiht sich Maisfeld an Maisfeld. Mit Schuld daran ist das rasante Wachstum der Biogaserzeugung, denn der wildschadengefährdete Mais ist die wichtigste Energiepflanze für die Biogasanlagen. In gleichem Maße rasant hat aber auch das Schwarzwild in den letzten Jahren zugenommen, das nun in den großflächigen Maisfeldern Deckung findet und gehörig zu Schaden geht. So steigen auch die Wildschäden rasant. Bauern und Jagdpächter können ein Lied davon singen.

 

Eine Möglichkeit das Schwarzwild zu bejagen ist neben dem Einzelansitz die Drückjagd, so wie sie am Wochenende in Mergelstetten stattfand. Die besondere Schwierigkeit bei dieser Jagd war, dass die Felder teilweise in unmittelbarer Nähe, teilweise direkt an der B 19 sind. Darurch konnten auch die für Drückjagden so wichtigen Hunde nicht eigesetzt werden, weil die Gefahr zu groß ist, dass sie beim Verfolgen von Wild überfahren werden.

 

Es waren insgesamt 14 Jäger die die Maisfelder schussbereit umstellten, während 11 Treiber bei steigender Hitze und Schwüle die Maisfelder bis zum Kunigundenbühl durchkämmten. Von morgens 8  bis mittags um 12 Uhr.

 

Das Resultat war mager: ein Frischling wurde erlegt, 1 Bache mit 7 Frischlingen konnte entwischen, weil eine Waffe unglücklich den Dienst versagt hat. Einige Sauen haben sich auch so aus dem Staub gemacht.