Am Samstag, den 24. Februar 2024, fand in Heidenheim ein Informationstag zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der ASP Kadaversuchhunde-Gruppe Heidenheim. Bei schönem Wetter trafen sich 14 interessierte Personen an der Bannwaldhütte, um mehr über die Tierseuche und die Präventionsmaßnahmen zu erfahren.
Anne Schneider begrüßte die Teilnehmer und übergab das Wort an Dr. Tina Jehle vom TCRH (Training Center Retten und Helfen). Jehle gab einen allgemeinen Überblick über die ASP, ihre Verbreitung und die damit verbundenen Risiken für die Schweinehaltung. Sie betonte die Bedeutung der Seuchenprävention und erläuterte die verschiedenen Maßnahmen, die Landwirte und Jäger ergreifen können.
Anschließend referierte Dr. Reinarz vom Veterinäramt Heidenheim über die spezifischen Auswirkungen der ASP auf die Jägerschaft. Er erläuterte die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Vorgehensweise bei der Bejagung von Wildschweinen in ASP-Gebieten.
Wolfgang Straub, stellvertretender Kreisjägermeister, informierte über die Drohnen der KJV und die Drohnenpiloten, die nach der Kitzrettung im Frühjahr für die ASP-Prävention zur Verfügung stehen.
Nach den Vorträgen demonstrierte die ASP Kadaversuchhunde-Gruppe unter der Leitung von Trainerin Daniel Roth die Arbeit ihrer Hunde. Die Hunde wurden auf verschiedene Suchszenarien trainiert und zeigten eindrucksvoll, wie sie Kadaver und verendete Tiere finden können.
Bei einem anschließenden Vesper hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Experten zu diskutieren. Die Veranstaltung war sehr informativ und fand bei den Teilnehmern viel Anklang.
Bedauerlicherweise war die Beteiligung der Jägerschaft an diesem Informationstag eher gering. Man hofft, dass zukünftig mehr Jäger an solchen Veranstaltungen teilnehmen werden, um sich über die ASP und die Präventionsmaßnahmen zu informieren.










