"Streuobstwiesen sind vom Menschen geschaffene Kulturlandschaften. Eine Form des Obstbaus, die auf Mehrfachnutzung angelegt ist. Die hochstämmigen Bäume, die verstreut in der Landschaft stehen, tragen unterschiedliches Obst, wie Äpfel, Birnen, Kirschen oder Pflaumen."
So die genaue Definition nach Planet Wissen.
Seit Jahren beteiligen sich die Mitglieder des Hegerings Süd immer wieder an der Pflege der Streuobstwiese hinterm Osterholz. So auch am vergangenen Donnerstag. Obwohl es im heftigen Nordostwind recht kalt war, ist es allen bei der Arbeit schnell warm geworden. Berge von Zweigen vom Frühjahrsschnitt der Apfelbäume wurden von den fleißigen Helfern aufgesammelt, eingestampft und mit dem Ladewagen abtransportiert. Es ist zwingend notwendig das Reisig zu entfernen, weil das Gras der Wiese regelmäßig gemäht und als Futter im Wildpark verwendet wird.
Holunder und Schwarzdorn versuchten am Rand der Wiese vom Wald her Land zu gewinnen. Teilweise hatten sie sich bereits unter den ersten Apfelbäumen breit gemacht. Mit der Motorsäge wurden sie in Einzelarbeit abgesägt und kamen mit auf den großen Reisighaufen, der sich im Laufe des Abends auftürmte. Arbeit gabs für alle genug.
Es dunkelte bereits, als sich die Helfer nach getaner Arbeit in der nahen Flönstäleshütte zum wohlverdienten Bier und netten Gesprächen trafen.

