Auch in diesem Frühjahr waren die engagierten Drohnenteams der KJV mit ihren Piloten und Helfern im Einsatz, um Rehkitze vor dem Tod durch Mähmaschinen zu bewahren. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Aktionen war die gute Zusammenarbeit mit den Landwirten im Kreis Heidenheim.
Beim Hegering Süd gab es an 10 Tagen insgesamt 11 Einsätze, bei denen 5 Kitze gerettet wurden. Das waren weniger Einsätze als 2025 (21 Tage, 16 Kitze) – vermutlich, weil viele Jagdpächter im Bereich des HR Süd inzwischen eigene Drohnen nutzen oder andere Piloten beauftragen. Der Helferpool ist hier zwar klein, aber zuverlässig. Neue Helfer sind jederzeit willkommen.
Der Hegering Alb verzeichnete an 29 Tagen 100 Einsätze und konnte dabei 91 Kitze retten. Das entspricht einem Anstieg gegenüber 2025 (23 Tage, 74 Kitze). Die Gründe dafür liegen in der gestiegenen Akzeptanz bei den Jagdpächtern sowie der zunehmenden Professionalität des Helferteams.
