Unterricht Wildbrethygiene beim Jungjägerkurs 2017-2018

am Montag, 30.Oktober 2017

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"Das Privileg Lebensmittel in Umlauf zu bringen haben nur Imker, Angler und Jäger!" so die Ausbilderin für Wildbrethygiene Alexandra Osthold zu den angehenden Jungjägern am Montag im Forstlichen Bildungszentrum in Itzelberg.

Nicht nur deshalb wird auf die Wildbrethygiene bei der Ausbildung besonderer Wert gelegt, der Jäger muss nach dem Gesetz auch "kundigen Person" sein, wenn er Wild verkaufen will.

 

Die 10 Gebote der Wildbrethygiene legte Alexandra den Zuhörern besonders ans Herz. Wie vor dem Schuss das Ansprechen, die Jagdart, der Schuss selber - wo sitzt er - , dann äußere Abnormitäten, schließlich das Aufbrechen und dabei die innerlichen Auffälligkeiten, wichtig das Ausschweißen und die Reinigung, bis hin zur Kühlung, dem Transport und der Verwertung.

 

Für das Lehr- und Prüfungsfach Wildbrethygiene stehen auf dem Lehrplan nur 10 Unterrichtsstunden zur Verfügung; da heißt es aufpassen und viel selbsständig dazu lernen.

 

Etwa ein Drittel des Lehrgangs haben die Teilnehmer des Kurses 2017/18 jetzt etwa hinter sich gebracht. Viel Theorie bisher, aber nun steht mit der Mönchshaujagd am Freitag, 24.November und der Wentaljagd am Samstag, 2.Dezember 2017 die ersehnte Praxis an.