Presseobmann Uli Bischoff schreibt dazu:
Es gibt Jägervereinigung, die ihre jungen Waidmänner nach bestandener Jägerprüfung per Ritterschlag in den Kreis der bereits Etablierten aufnehmen. Die Kreisjägervereingung Heidenheim verzichtet auf dieses ritterliche Ritual . Als Kreisjägermeister Jürgen Bohnert am Sonntag nach der Hubertusmesse im Foyer der Egau-Halle 14 jungen Weidmännern ihre Jägerbriefe aushändigte, sprach er von Gesellenbriefen. In 200 Unterrichtsstunden hätten sie sich mit den Geheimnissen der Jägerei vertraut machen müssen, berichtete Bohnert. Auch Schießen mit Schrot und Kugel wurde geübt, Sicherheitsvorschriften gebüffelt, das bekanntlich vorbildliche Eheleben der Füchse ergründet , ja selbst die Gebissformel des Edelmarders ließen sich die Prüfer erläutern. 10 der jungen Jäger hatten auf Anhieb bestanden und 5 von ihnen durften mit ihrem Wissen und mit Flinte und Büchse ein zweites Mal in den Anschlag gehen. Den Begriff „Gesellenbrief“ griff Lehrgangsleiter Michael Öxler auf und sah im Gesellen immer noch einen Lernenden. Für Öxler sind selbst Meister der Jagd selten. Drei junge Frauen haben sich in Lehrgang der Kreisjägervereinigung und in der Prüfung bravourös geschlagen: Ellen Wahl, Kerstin Schmidt und Nadine Thieringer tragen ihre Waffen seit Sonntag zu recht. Benno Bröcher, Michaele Apuzzo, Michael Lenzer, Marc und Robin Baier, Jürgen Dönninghaus, Manfred Mähringer, Finn Wahl, Andreas Eberle und Kilian Todt sind gleichfalls geprüfte und wohlbestallte Jäger.
