Da der Erfolg von Bewegungsjagden bekanntlich nicht planbar ist, sollte durch genaue und gute Planung zumindest einen reibungslosen Ablauf garantiert werden können.
Um die Planung einer Drückjagd ging es am Samstag, 19. November für unsere Teilnehmer am Jungjägerkurs 2022/2023. Theorie im Forstlichen Stützpunkt Batholomä, Praxis in der freien Wildbahn.
Über die vielfältigen Pflichten des Jagdleiters, von den Sicherheitsvorschriften, über die Kontrolle der Jagdscheine, brauchbare Hunde, die per Gesetz dabei sein müssen, farbliche Bekleidung aller Teilnehmer, bis zur Besetzung der Drückjagdstände, die Richtung und Größe des Treibens, das Entladen der Waffe nach dem Treiben, wurde alles bis ins Detail erläutert.
Bei einer Drückjagd geht es - im Gegensatz zu einer Treibjagd – darum, mit Treibern und Hunden die Wildtiere in Bewegung zu bringen und aus den Einständen zu „drücken.“ Das Wild wird also nicht hochfüchtig aus seinen Einständen getrieben, sondern zieht in gemäßigten Tempo durch das bejagte Gebiet.
Im praktischen Teil der Planung durchstreiften die angehenden Jungjäger an diesem Nachmittag in Formationketten die „Drückjagdfläche“, um Wild zu bestätigen. Und sie wurden fündig: Losung, Verbiss, Wildwechsel, Sauen hatten frisch gebrochen – alles im Foto festgehalten und hinterher mit Ausbildungsleiter Michael Öxler besprochen.
„Also theoretisch und praktisch kann in diesem Waldstück eine Drückjagd stattfinden!!“ meinte er dazu, "man müsste allerdings die Straße absperren!"









