Mönchshaujagd vom Freitag, 24.November 2017

unsere Jungjäger waren als Treiber dabei

Erstellt am

Die KJV Heidenheim legt bei der Jungjägerausbildung großen Wert auf die Mischung von Theorie und Praxis. Und die Praxis war am Freitag bei der Mönchshaujagd für unsere Jagdscheinanwärter voll und ganz gegeben.

 

Als Treiber, zwischen Hundsgebell und Schussknall, haben sie unmittelbar zu der durchaus beachtlichen Tagesstrecke beigetragen: 39 Sauen, 42 Rehe und 9 Füchse.

 

Revierleiter Jörg Weiler, der zusammen mit Ausbilder Michael Schwarz die Jungjäger unter seine Fittiche genommen hatte, erläuterte in der Theorie die Probenabnahme wegen der drohenden ASP und wegen Trichinen beim Schwarzwild. Nur wenig später konnten sie das in der Praxis bei Veterinär Dr. Reinarz am Aufbrechplatz an einem Stück Schwarzwild sehen.

 

Wie man Reh und Sau gekonnt und sauber aufbricht demonstrierte in der Mittagspause Schnitt für Schnitt, Gerhard Pudel, Metzgermeister und Jäger, an den erlegten Stücken. Wortreich sparte er nicht mit  vielen hilfreichen Tips und begutachtete zusammen mit den Probanden auch die Innereien genauestens im Hinblick auf eventuelle Krankheitsmerkmale. Alles Wildbrethygienisch genau. Zu dem konnte er so gut wie alle Fragen beantworten.

 

Bei Sonnenschein und milden Temperaturen war es nicht nur ein erfolgreicher, sondern auch ein schöner und ereignisreicher Jagdtag, der ohne Zwischfälle verlief. Am späten Abend waren dann auch die noch fehlenden  Jagdhunde wieder bei ihren Führern.

 

Ich glaube, wir sind uns einig, dass die Mönchshaujagd für die angehenden Jungjäger nicht nur interessant,  sondern auch in jeder Hinsicht lehrreich war.

 

Auf der Strecke lag auch eine gehörnte alte Gais, so was sieht man nicht oft im Jägerleben.