Mönchshaujagd vom Freitag, 23.November 2018

Kursteilnehmer als Treiber dabei

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„Die Drückjagd ist eine Bewegungsjagd, die auf Hochwild (Schalenwild) durchgeführt wird.

Hierzu wird mit brauchbaren Hunden und Treibern das Wild vorsichtig aus der Deckung gedrückt, ohne es zu sehr zu treiben. Das so in Bewegung gebrachte Wild kommt den angestellten Schützen möglichst ruhig in Anblick, so dass es sicher und tierschutzgerecht erlegt werden kann.“

 

Soweit der DJV bei der Aufzählung der Jagdarten.

Mit dem Vermerk „Pflichtveranstaltung“ stand für die Kursteilnehmer 2018/2019 die Mönchshaujagd am 23.November auf dem Programm.

 

Für einige die erste größere Veranstaltung dieser Art, bei der sie als Treiber eingeteilt waren.

Mit 65 Schützen vormittags und nachmittags waren zusammen 130 Stände besetzt; die Treiber wurden bei ihrer Arbeit von etwa 75 Hunden unterstützt.

 

Die Strecke konnte sich dann durchaus auch sehen lassen: 19 Sauen, 43 Rehe und 9 Füchse.

 

Ein Teil des gestreckten Wildes wurde nach dem ersten Trieb am Vormittag bereits im Wald von „Profis“ aufgebrochen und versorgt.

Schnitt für Schnitt konnten die angehenden Jungjäger das Aufbrechen von Reh und Sau bei jedem Stück verfolgen.

Selbst mit Hand anlegen war dabei noch nicht gefragt, das folgte bei der nächsten Jagd im Wental.

Bläserobmann Fritz Prinz übernahm die Rolle des Lehrmeisters und erklärte an Hand der frischen Gescheide ausführlich die einzelnen Organe, und wies dabei auf eventuelle Veränderungen durch Krankheit darauf hin.

 

Ein Tag in der Jagdpraxis, an dem alle viel gelernt haben und der wohl auch allen gefallen hat. Mehr oder weniger.