Kanzelbau und Trophäen beim Jungjägerkurs 2024/2025

am Samstag, 26.Oktober 2024 bei der Stangenhauhütte

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Bei der Kreisjägervereinigung Heidenheim wird bei der Jagdausbildung besonders Wert auf Theorie und Praxis gelegt. An einem nebligen Samstagmorgen trafen sich die angehenden Jungjäger an der Stangenhauhütte, um auch ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen zu können.
Unter der fachkundigen Anleitung von Rainer Prechtel lernten die Kursteilnehmer, wie man nach den gängigen Sicherheitsbestimmungen eine stabile und sichere Kanzel baut. Dabei wurde besonders auf eine ganz präziese der Leiter hingewiesen. "Ein zu großer und ungenauer Sprossenabstand kann nach einem eiskalten Winteransitz zu schmerzhaften Überraschungen führen", betonte Prechtel. Mit Hammer und Säge in der Hand setzten die Jungjäger das Gelernte um und erstellten unter seine Anleitung so ein solides Kanzelgestell und eine funktionsfähige Leitern.
Parallel dazu gab Ausbilder Michael Schwarz einen Einblick in die Kunst der Trophäenpräparation. Am Beispiel eines Rehbocksschädels zeigte er Schritt für Schritt, wie aus einem rohen Schädel eine ansprechende Trophäe wird. Vom Abschlagen des Gehörne über das Kochen bis zum Abfieseln – jeder Handgriff wurde erklärt. "Das Präparieren einer selbst erlegten Trophäe ist ein besonderes Erlebnis", erklärte Schwarz. "Es ist ein Teil der Jagd, der die Wertschätzung für das Wild unterstreicht."