Wieder ein Tag Praxis für unsere Teilnehmer am Jungjägerkurs, diesmal bei wunderschönem Herbstwetter. Am frühen Morgen das Fach Jagdhunde bei Steinheim – in der Praxis.
Anne Schneider, passionierte Jägerin, Hundeführerin und Verbandsrichterin des JGHV zeigte, was ihre beiden, gut ausgebildeten Hunde: Hokus- ein Irisch Setter und Faya – eine Pudelpointer Hündin, so drauf haben. Von den einfachen exakt ausgeführten Gehorsamsfächern, mit Notfall-„Down“, über „Freiverlorensuche“ mit Apportieren, bis zu einer einwandfreien „Feldsuche“ mit Vorstehen im hohen Gras. Jagdliche Arbeit, die Hunden und Führerin sichtlich Spaß machten und auch die Zuschauer mit einnahm. „Falls sie sich jetzt einen Hunde anschaffen wollen: ein Hund ist kein Auto, das sie nach 2 Jahren wieder verkaufen können!“ mahnte Anne Schneider. „Überlegen sie genau, lassen sie sich beraten!“ Wofür will ich den Hund einsetzen, wieviel Zeit habe ich für ihn, nicht nur nach dem Äußeren schauen. Ein Jagdhund ist ein Hund mit Beruf, will artgerecht beschäftigt sein. Eine Runde um den Block reicht ihm nicht.
Aber wenn es passt und die Wahl richtig war: Jagen mit Hund verdoppelt die Freude am Tun. Das gemeinsame Erleben fördert die Bindung zum vierbeinigen Jagdkameraden, es wird ein Gespann daraus. Genau das kam bei Anne Schneider gut rüber und daswar ihr ein Anliegen.
Weiter ging es am Samstag für die „Jagdlehrlinge“ mit Ausbilder Michael Schwarz in den Wildpark nach Heidenheim. Die Wildarten in der Natur sehen ist immer noch etwas ganz anderes, als sie nur im Buch zu betrachten. Im Forstbetriebshof wartete zudem eine stattliche Anzahl von Präparaten von Feder- und Raubwild.
Zum Schluss nahm man am Itzelberger See noch das Wassergeflügel in Augenschein, das laut Michael Schwarz leider stark abgenommen hat.
Ein ausgefüllter Tag – kann man wohl so sagen.











