Presseobmann Uli Bischoff schreibt dazu:
„Wollen sie Jäger werden ?“ Mit dieser Frage warb die Kreisjägervereinigung mit ihren Annoncen in verschiedenen Zeitungen um ihren Vorbereitungslehrgang für die Jägerprüfung. Kreisjägermeister Jürgen Bohnert hoffte mit den Anzeigen in verschiedenen Blättern vom Boom profitieren zu können, den das Land derzeit erlebt. Rd. 20 Prozent mehr Männer und Frauen wollen heuer das Gewehr schultern, in die Felder und Wälder ziehen und Jäger werden. Allein im Mai 2017 haben landesweit 1.100 Jagdscheinanwärter an den Prüfungen teilgenommen, berichtet der Landesjagdverband. 80 Prozent hätten das „Grüne Abitur“ mit Erfolg bestanden, wobei die Erfolgsquote je nach Qualität der Vorbereitungsunterrichte zwischen 60 und 100 Prozent schwanke. Die Kreisjägervereinigung Heidenheim liegt mit ihren Kursen mit einer durchschnittlichen Erfolgsquote von 95 Prozent in der Spitzengruppe. Als schwierigstes Prüfungsfach im breit gefächerten jagdlichen Wissensspektrum gilt nicht etwa die Schießfertigkeit, die meisten der Pechvögel scheiternim Fach Wildbrethygenie, meint der Landesjagdverband.
Am Donnerstag hat die Kreisjägervereinigung die künftigen Jäger und Jägerinnen um 18 Uhr zum Einführungsabend ins Forstliche Bildungszentrum nach Itzelberg eingeladen.
10 Anwärter, so Ausbildungsleiter Michael Öxler , hätten sich hierfür angemeldet und wollen an dem Unterrichtsprogramm und letztlich auch an der Jägerprüfung teilnehmen. Es sieht so aus, dass 8 von ihnen den Kurs nun auch besuchen werden.
Erfahrungsgemäß kämen bis zum Start der Schulung noch ein paar Späteinsteiger hinzu, meint Jürgen Bohnert. Der gesamte Lehrgang umfasst 130 Unterrichtsstunden. Vermittelt werden diese durch ein Team erfahrener Jäger und Förster. Die Ausbildung finde, so Bohnert, vorwiegend als Blockunterricht in den Schulferien statt. Mit 8 Urlaubstagen von Montag bis Freitag sei man dabei. Alternativ hierzu bieten auch etliche Jägerschulen im Lande ihre Dienste an.
