Eine alte Jägerweisheit sagt: Jagd ohne Hund ist Schund! Und der Spruch hat heute noch seine Gültigkeit. Im Zusammenspiel mit dem Jäger übernimmt der Hund wichtige Arbeiten vor und nach dem Schuss. Egal ob Bauarbeit, Stöbern, Apportieren, Schweißarbeit oder die freie Suche auf dem Feld. Für jede Arbeit gibt es einen Hund. Es gehört mit zur Ausbildung für den Jagdschein, die Jagdhunderassen zu kennen. Und wenn dieser Unterricht nicht nur nach dem Buch, sondern in der Praxis, stattfindet – dann ist das Ganze besonders einprägsam. So geschehen bei uns am Sonntag. Hundeobmann Martin Schietinger war es wieder einmal gelungen, die Vertreter aller gängigen Jagdhunderassen auf der Heide bei Steinheim zu versammeln. Vom Vorsteh-, über den Schweiß- bis zum Erdhund – alles war dabei, insgesamt 17 Gespanne. Jeder Führer stellte seinen Hund selbst vor, erklärte die Rasse und wofür er eingesetzt wird, beantwortete den Auszubildenden die anstehenden Fragen. Lebendiger Unterricht halt, der Spaß gemacht hat.
Wer weiß, vielleicht hat schon der eine oder andere seinen späteren, vierbeinigen Jagdkameraden am Sonntag bereits gefunden - zumindest was die Rasse anbelangt.
Unser Dank gilt allen Hundeführern, die am Sonntag für den Unterricht so früh aufgestanden sind!!
















