Erfolgreiche Nachsuche

auf eine Sau im Rapsfeld

Der Anruf kam bereits am Abend nach dem Schuß: "Sau im Raps auf kleiner,freier Fläche beschossen, sie liegt nicht, ist abgesprungen!

"Nun gehören Rapssuchen zu den schlimmsten Nachsuchen die es gibt. Und bei Dunkelheit geht es garnicht. Also trafen sich die beiden Nachsuchenführer Kai Bubeck und Wolle Schlierer in aller Frühe am nächsten Morgen mit dem Schützen. Bei solchen Nachsuchen auf Sauen ist es gut, wenn zwei Hundeführer ein Team bilden. Einer arbeitet mit dem Hund am Riemen, der andere Hund sucht frei, damit es zu keiner Überraschung durch eine plötzlich angreifende Sau kommt. Dabei ist das Risiko, dass der Hund geschlagen wird, sehr hoch. Mensch und Hund können in dem Raps "Dschungel" nicht richtig ausweichen.
Und das Vorankommen im Raps ist schlichtweg eine Katastrophe, weil die Pflanzen ineinander verhakelt sind und fast eine Mauer bilden.

Schon der Weg zum Anschuss war beschwerlich.Dafür sprach der dunkle Schweiß am Anschuss in diesem Fall für einen guten Schuss. Während Kai Bubeck seinem Hund am Riemen fast am Boden hinterher kroch, blieb Wolfgang Schlierer an der "Oberfläche" und beobachtete das Feld. Nach ca.60 Metern lag die Sau verendet, wie vermutet mit einem guten Schuss. Waidmannsheil! Alles gut gegangen.

Fakt ist, dass Nachsuchen im Raps für Hund und Hundeführer lebensgefählich sein können.

Die scharfen Grannen an den Pflanzen verletzen zudem bei der Nachsuche die Hunde an den Augen, sie rasieren die feinen Haare ab.

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