Hundeführerlehrgang 2018 - fünfter Tag

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Fünfter Tag - Halbzeit beim Hundeführerlehrgang an der Baurenhäuleshütte.

 

Es ist deutlich zu sehen, dass Führer und Hunde bisher viel gelernt haben. Genauso deutlich sieht man aber auch, dass es noch viel zu tun gibt bis zur Prüfung im Juli.

 

Deshalb der Rat von Hundeobmann Martin Schietinger: " Nehmt euch die Prüfungsordnung vor, da steht genau drin was gefordert wird und arbeitet sie Punkt für Punkt durch! Nutzt die Pfingstfeiertage zum Üben, Üben und nochmals Üben!"

 

Wieviel Interesse haben unsere Hunde überhaupt am Wild? Diese Frage konnte mit einer Ente an der Reizangel von den Hunden schnell geklärt werden: je nach Charakter und Rasse vom herzhaften Zubeißen bis zum vorsichtigen Beschnuppern - Interesse war da.

 

Für sechs Gespanne lag wieder eine Übungschweißfährte bereit, Stehzeit etwa 4 bis 5 Stunden. Mit 200 bis 300 Metern aber etwas länger als die letzten Male.

Zur Zufriedenheit von Fritz Hofmann arbeiteten fast alle Hunde auf der Fährte durchaus gut. Trotzdem weiter arbeiten, am besten jede Woche eine bis zwei Fährten.

Beim nächsten mal soll dann mit Übernachtfährten angefangen werden.

 

Anna Badmann überwachte die "Leinenführigkeit im Stangenholz", auf die laut Aussage bei der Prüfung besonders geachtet wird, und stellte dabei doch noch einige Unstimmigkeiten zwischen Hunden und Führern fest. Insgesamt fehlt es etwas an der Konsequenz bei der Erziehung.

Wie heißt das Zauberwort? Üben, üben.

Nicht anders ist es beim Apportieren, wo bei manchem einfach der unbedingte Gehorsam fehlt.

 

"So langsam sollten sich die Hundeführer entscheiden, ob sie die einfache oder erweiterte Brauchbarkeitsprüfung machen wollen. Man kann dann gezielter daraufhin arbeiten," ermahnte Martin Schietinger zum Abschluss des Abends.