Hundeführerlehrgang 2018 - achter Tag

am Donnerstag, 14.Juni an der Baurenhäuleshütte

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Der Donnerstag, 14.Juni 2018 war nicht nur der achte Übungsabend des Hundeführerlehrgangs,  sondern auch Abgabeschluss für die Nennung.

Im Text heißt es: mit der Abgabe der Nennung unterwirft sich der Hundeführer den Bestimmungen der Prüfungsordnung...

 

Bei uns haben sich 11 Gespanne für die Brauchbarkeit im Schalenwildrevier und 6 für die erweiterte Brauchbarkeit entschieden.

 

Am 1. April 2017 ist eine neue Prüfungsordung in Kraft getreten, die noch strenger ist, als die vorhergehende.

 

Besonderer Wert wird dabei auf den allgemeinen Gehorsam gelegt.

 

Text: Die prüfungsmäßige Feststellung des Gehorsams während der gesamten Prüfung ist von größter Wichtigkeit. Der Gehorsam ist Ausdruck einer sauberen und gründlichen Abrichtung und Voraussetzung für jede jagdliche Brauchbarkeit des Hundes.....Bewertet wird sowohl das Verhalten der aufgerufenen als auch der nicht arbeitenden Hunde.....

.....Der Gehorsam zeigt sich darin, dass sich der Hund w ährend der Ar- beit anderer Hunde ruhig verhält, auf Ruf und/oder Pfiff zum Führer kommt und sich bereitwillig anleinen lässt, nicht f ortwährend an der Leine zerrt, winselt oder jault usw. und damit bewe ist, dass er auch auf der Jagd Führer und Mitjäger nicht stört.....

 

Leinenführigkeit im Stangenholz - Text:

 

....Der angeleinte Hund soll dem durch Stangenholz oder Kulturen gehenden Führer so folgen, dass er sich mit der Füh rleine nicht verfängt und den Führer nicht am schnellen Vorwärts kommen hindert...

......Jedes Verfangen des Hundes mit der Leine, wie auch jedes Ziehen des Hundes an der Leine wird als Fehler gewertet. Ein Hund der mehr als zwei Fehler macht, kann die Prüfung nicht bestehen.

 

Verhalten am Stand -  Text:

 

Der Hund soll sich bei dieser Prüfung ruhig verhalten, er soll nicht winseln, darf nicht Hals geben, an der Leine zerren oder ohne Befehl vom Führer weichen.

 

 Hundeobmann Martin Schietinger und die Ausbilder Anna Badmann und Fritz Hofmann gingen an diesem Abend im besonderen und im einzelnen auf diese Anforderungen bei der Prüfung ein.

Hinzu kamen für die sechs Gespanne der erweiterten Brauchbarkeit auf dem Feld die Schleppe und die Freiverlorensuche.

 

Inzwischen sind alle Teilnehmer am Kurs so weit, dass sie die Arbeit ihres Hundes selbst gut einschätzen können und sehen, wo mehr gearbeitet werden muss.

 

Am Samstag und den folgenden Wochenenden sollen zusätzlich zum eigentlichen Programm Übernachtfährten gearbeitet werden.