Erster Spiel-und Prägetag für Jagdhundewelpen

am Donnerstag, 11.August 2016 an der Baurenhäuleshütte

 

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Ein Welpenkurs ist so etwas wie Kindergarten für junge Hunde. Und wie Eltern beim ersten Kindergartentag waren auch die Führer der kleinen Jagdhunde etwas aufgeregt, als Kai Bubeck gleich nach der Begrüßung sagte: "Halsbänder ab, Leinen weg und alle Hunde auf der Wiese springen lassen!"

 

Freies Spielen war angesagt. Je nach Temperament und Anlage wurde gejagt, gerauft und gerangelt, dass es eine Freude war. Es wurden erste Freunde gefunden und bereits Grenzen gesetzt. Sozialkontakt für Mensch und Tier.

 

Eine Rehdecke an der Reizangel löste bei fast allen der acht Junghunde helle Begeisterung und wilde Verfolgungsjagden aus. Jagdtrieb, Beutewille und Dominanz in unterschiedlicher Stärke waren dabei schon gut zu erkennen.

Ein Schussknall aus der Entfernung wurde zwar von vielen Welpen quittiert, ging aber im allgemeinen Spiel total unter - so wie es sein soll. Schussscheue Hunde sind auf der Jagd fehl am Platze.

 

Beim Weg der Meute zum Teich hinter der Hütte,  durch den Wald, durch Gestrüpp, Himbeerstauden und Brombeerranken hielt sich dafür die Begeisterung der Jungspunde durchaus in Grenzen. Da war Mut gefragt, das war neu. Aber der Herdentrieb tat dabei sein übriges, alle habens geschafft.

 

Auch das Wasser war nicht für jeden der kleinen Gesellen gleich die helle Freude. Und doch konnten etliche der Versuchung nicht wiederstehen, die in den Teich gehaltene Ente an Land zu ziehen und dabei Bekanntschaft mit dem nassen Element zumachen.

 

Nach etwa einer Stunde zeigten sich bei den meisten Welpen dann aber doch leichte Ermüdungserscheinungen. Genug für den ersten Tag voller Abenteuer, neuer Reize, Begegnungen mit fremden Menschen und Artgenossen.