Vorstandssitzung vom Montag, 31.Mai 2021, Hammerschmiede Königsbronn

Modellprojekt Drohneneinsatz des Hegerings Alb und andere Themen.

Erstellt am 01.06.2021

Ernährungs- und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat im Haushalt ihres Ministeriums (BMEL) 3 Millionen Euro bereitgestellt, um Jägervereinigungen bei der Beschaffung von Drohnen zur Kitzrettung zu unterstützen. Das war Hegeringleiter Wolfgang Straub und Kreisjägermeister Michael Stütz Ansporn, tätig zu werden. Eine Anfrage beim Ministerium ergab, dass pro Drohne eine Förderung von 4.000 € zu erwarten ist. Da der Anschaffungspreis bei 7.000 Euro liegt und für jeden Hegering mindestens 2 Drohnen erforderlich sind, bleibt eine Finanzierungslücke von 6.000 Euro. Deshalb machte sich Wolfgang Straub und seine Mitstreiter aus dem Hegering auf Sponsorensuche. Sie wurden fündig. Die Gemeinden Gerstetten und Steinheim und einige Firmen haben ihre Unterstützung zugesagt, so dass Wolfgang Straub davon ausgeht, die Finanzierungslücke vollständig schließen zu können.

Da will die KJV nicht zurückstehen, Kreisjägermeister Michael Stütz stellte den Antrag, jeden Hegering bei der Anschaffung von maximal 2 Drohnen mit 10 % des Anschaffungspreises (höchstens 1.000 Euro pro Drohne) zu unterstützen.

Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen in der Hoffnung, dass sich alle Hegeringe ebenfalls in diesem Bereich engagieren. Der nicht nur ein Gebot des Tierschutzes, sondern darüberhinaus auch höchst publikumswirksam ist.

 

Weitere wichtige Themen aus der Tagesordnung

 

  1. Schrotstand Oggenhausen
    Der KJM wurde ermächtigt, die Ingenieurleistungen zur Bodensanierung gemäß dem vorliegenden Angebot bis zu einem Betrag von höchstens 10.000 Euro zu beauftragen.
  2. Entschädigung der Nachsucheführer
    Die bisherige Regelung, jeden Nachsucheführer mit 600 € im Jahr zu unterstützen, wurde fortgeschrieben. Die komplizierte Regelung zur Unterstützung größerer Anschaffungen wurde abgeschafft. Stattdessen wurde eine zusätzliche Einmalzahlung von 500 € beschlossen, die als Zuschuss zu den Anschaffungen der nächsten 3 Jahre zu betrachten ist.
  3. Wenn demnächst die Schießstände zumindest eingeschränkt wieder öffnen, werden an beiden Ständen QR-Codes für die luca-App und die Corona-WarnApp ausgehängt. Die Besucher der Schießstände werden gebeten, den Papierkrieg zu minimieren, die Arbeit der Aufsichten zu erleichtern und die Rechtssicherheit zu erhöhen, indem sie auf ihren Smartphones eine der beiden Apps installieren und zum Einchecken auf dem Schießstand verwenden.
  4. Weitere Themen waren die stattgefundene Jägerprüfung und der laufende Hundekurs, über die bereits an anderer Stelle zu lesen ist.
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