Teilnehmer am Kurs 2018/2019 beim Kanzelbau

bei der Stangenhauhütte am Samstag, 8. Dezember 2018

Erstellt am 11.12.2018

Lärche oder Douglasie – so einfach war das auf die Schnelle nicht eindeutig festzustellen, auf jeden Fall wird daraus die Leiter für eine Kanzel gefertigt! Holme und Sprossen!

 

Und zwar aus Kantholz, nicht mehr wie früher rund und auch noch eingekerbt. Die Abstände zwischen den Sprossen sind kurz, ca.28 cm, „denn wenn ihr nach drei Stunden Ansitz in kalter Winternacht vonder Kanzel runtergeht, seid ihr froh, wenn ihr euch nicht von Sprosse zu Sprosse hangeln müsst!!“ So Forstwirtschaftsmeister Rainer Prechtel am Samstag zu den angehenden Jungjägern beim Kanzelbau bei der Stangenhauhütte.

 

Vom Stangen rebbeln im nahen Bestand bis zum letzten Nagel an Leiter und Kanzelgerüst, alles wurde erklärt, gezeigt und praktisch umgesetzt.

 

Auch die so wichtige Diagonale für den rechten Winkel beim Gerüstbau. Und auch das „Rückenschonende“ Tragen des Gestells zum „Standort.“

 

Während dessen war die andere Gruppe der Lernwilligen unter Anleitung von Förster Hermann Becker damit beschäftigt, abgekochte Rehbockschädel von Fleisch- und Deckenfetzen zu befreien.

Eine Tätigkeit, die kaum Begeisterung hervorruft, aber auch dazu gehört.

Das wird etwas besser, wenns der erste, eigene Bock ist !

 

„Ja nicht zu lange kochen, denn sonst müsst ihr die Schädelknochen als Puzzle wieder zusammen leimen!“ so Becker.

 

Die beiden Gruppen wechselten, es durfte jeder mal am Schädel schaben und den Hammer schwingen.

 

Eigentlich wieder ein schöner Tag in der freien Wildbahn, wie man ihn sich als angehender Jungjäger wünscht.

 

Oder??

 

Erstellt am 11.12.2018
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