Schalenwildjagd trotz Ausgangssperren grundsätzlich möglich

laut Ministerium Ländlicher Raum vom 13. Dezember 2020

Erstellt am 14.12.2020

Wie das Ministerium Ländlicher Raum am 13.12.2020 mitteilte, sind trotz der verschärften Corona-Regelungen mit Ausgangssperren weiterhin möglich:

 

Der Erlass regelt:

•             Die Ausgangsbeschränkungen des § 1a CoronaVO gelten nicht für die Einzeljagd auf Schwarzwild und sonstige Schalenwild.

•             Die Wohnung darf für eine Einzeljagd, die nicht der Tierseuchenprävention dient, hingegen nur zwischen 5 Uhr und 20 Uhr verlassen werden (§ 1a Absatz 3 Nr. 6 CoronaVO).

•             Für Einzeljagden auf Schwarzwild oder sonstiges Schalenwild gelten die Ausführungen zu Bewegungsjagden im Übrigen entsprechend, da auch sie überwiegend der Aufrechterhaltung deröffentlichen Sicherheit und Ordnung dienen und im Freien stattfinden.

•             Zulässig ist die Jagd, wenn sie nicht der Tierseuchenprävention dient, nur alleine, mit Angehörigen des eigenen Haushalts oder mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts sowieerwandten in gerader Linie, jeweils einschließlich deren Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft. Insgesamt dürfen jedoch nicht mehr als fünf Personen teilnehmen.

•             Auch bei allen Einzeljagden sind die Hygieneregeln der CoronaVerordnung einzuhalten. 

•             Eventuelle kommunale Allgemeinverfügungen sind ebenfalls zu beachten.

 

Laut Aussage des MLR ist es damit möglich, zwischen 5 und 20 Uhr unter Beachtung der Hygienevorschriften und der Begrenzung der Personenzahl alles Wild, das eine Jagdzeit hat – also auch Hasen, Fasane, Ente, Füchse… zu bejagen.

Zwischen 20 und 5 Uhr ist lediglich die Bejagung von Schwarzwild und ggf. Rotwild bis 22 Uhr zulässig.

 

Sollte sich diese Regelung aufgrund neuer Vorschriften ab dem 16.12. 2020 ändern, werden wir Sie aktuell informieren.  

 

 

Achtung:  Zu beachten sind außerdem weitergehende Regelungen in Allgemeinverfügungen von Kommunen und Landkreisen.


Aufgrund des bundesweiten Lockdowns vom 16.12.2020 bis 10.1.2021 kann es zu Änderungen kommen. Wir informieren an dieser Stelle aktuell!

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