Reh bei Dettingen von Hunden gehetzt

und gerissen

  • Gerissenes Reh bei Dettingen

    Gerissenes Reh bei Dettingen

Erstellt am 07.11.2019

Presseobfrau Anne Schneider berichtet:

 

Am Samstag, 2. November 2019, haben zwei freilaufende Hunde in der Nähe von Dettingen ein Reh so lange gehetzt, bis es sich in einem Drahtzaun verfing. Daraufhin konnten die beiden kleineren Hunde, die von Zeugen bei ihrer Hetze beobachtet wurden, das Reh "fangen". Sie rissen dem Reh den Bauch auf und rissen tiefe Wunden in die Schulter und Hinterläufe. Ob das Reh dabei noch gelebt hat, konnte nicht mehr ermittelt werden. Der Jagdpächter fand das Reh am Nachmittag und erstattete bei der Polizei Anzeige.

Leider werden freilaufende, nicht im Gehorsam stehende Hunde immer wieder zur tödlichen Gefahr für Wildtiere. Den Aussagen mancher Hundehalter "ein gesundes Reh bekommt mein Hund ja nicht" oder "mein Hund tut nichts" kann man mit folgenden Hinweisen begegnen: Zäune können zu tödlichen Fallen werden, kranke oder hochbeschlagene Gaisen oder Kitze sind nicht schnell genug oder flüchtende Wildtiere können beim Überqueren von Straßen gefährliche Unfälle verursachen. Auch kleine Hunde, vor allem wenn sie zu zweit oder mehr sind, können Wildtiere in Panik versetzen.

"Tierliebe sollte nicht beim Hund enden" - mit dieser freundlich vorgetragenen Bitte kann man vielleicht bei dem ein oder anderen Hundehalter ein Umdenken bewirken.

Erstellt am 07.11.2019
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