Mantrailing beim Jägerhäusle mit Alex Busch

vom Samstag, 13. April 2019

Erstellt am 14.04.2019

Beim Mantrailing sucht der Hund eine versteckte Person mittels einer Geruchsprobe, an der er vorher geschnuppert hat. Das kann ein benutztes Taschentuch, ein Gebrauchsgegenstand, oder - wie beim Trailing am Samstag beim Jägerhäusle -  auch ein Paar getragene Socken sein.

Der überdurchschnittliche und ausgezeichnete Geruchssinn des Hundes ermöglicht es, den ganz speziellen, einzigartigen Geruch eines Menschen aus all den anderen Gerüchen herauszufiltern. Er folgt dieser Spur und am Ziel wartet dann nicht nur die gesuchte Person, sondern natürlich auch eine leckere Belohnung.

 

Am Samstagvormittag stand für die fünf Teilnehmer, die sich für einen kleinen Kurs bei Hundetrainerin Alex Busch gemeldet hatten, erst die theoretische Einführung auf dem Plan. Woher kommt Mantrailing, wo wird es eingesetzt, wie wird eine Spur gelegt und vieles mehr.

 

Danach zeigte ein kleiner Rauhhaardackel Rüde, wie Mantrailing in der Praxis funktioniert: er fand in kurzer Zeit und ohne Umschweife sein im Gebüsch verstecktes Herrchen wieder und war über die Belohnung dafür außer Rand und Band.

 

Nach dem Weißwurstessen am Mittag im Jägerhäusle hatte dann jeder Teilnehmer die Gelegenheit, unter genauer Anleitung von Alex Busch, mit seinem Hund es selbst zu probieren. Es gelang ausnahmslos bei allen auf Anhieb gut, die Hunde waren mit Eifer dabei.

 

Warum nun Mantrailing mit Jagdhunden?

"Weils eine artgerechte Auslastung für alle Hunde ist, die Bindung zum Hundeführer fördert und auch die Konzentration und weils vor allen Dingen einfach Spaß macht!" so Alex Busch.

Artgerecht, weil dabei die Nase des Vierbeiners gefordert wird.

 

Haben wir uns nicht auch beim ersten Spaziergang mit dem neuen kleinen Welpen immer wieder mal versteckt und ihn suchen lassen??

 

 

 

 

Erstellt am 14.04.2019
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