Hundeführerlehrgang 2022 - fünfter Tag

vom Donnerstag, 12. Mai bei der Jägerackerhütte

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Mit dem eindringlichen Appell: „Üben, üben und nochmals üben! Der Gehorsam muss besser werden, denn ohne ihn geht gar nichts!!!“
beendete Hundeobmann Martin Schietinger unter dem Grollen des herannahenden Gewitters den 5. Tag des Hundekurses an der Jägerackerhütte. Schließlich ist der Grundgehorsam das Fundament für die jagdliche Ausbildung unserer Hunde.

Apportieren – bei einigen klappt es schon recht gut, bei anderen muss kräftig nachgearbeitet werden. Es ist zwar noch Zeit sich zu überlegen, für welches Modul gewählt wird: Modul 1 – Brauchbarkeit für Nachsuchen im Schalenwildrevier, oder Modul 2 – erweiterte Brauchbarkeit Feld und Wald – man wird sich entscheiden müssen. Schietinger sprach sich gegen allzu großen Zwang beim Apportieren aus.
Eine weitere Übung am fünften Abend, das Wegschicken und wieder Herrufen, unter Ablenkung durch Schussknall, funktionierte bei fast allen Hunden gut. Die Leinenführigkeit im Stangenholz hingegen kann und sollte immer wieder geübt werden.
Schließlich ging es bei einem simulierten Standtreiben, ohne Waffen, dafür mit laut schreienden Treibern im Bestand, um die Standruhe, die nahezu alle Hunden zeigten.
Ihre Schussempfindlichkeit, bzw. - festigkeit haben sie ja vor einiger Zeit bei Übungen in der Nähe des Schießstands Oggenhausen unter Beweis gestellt.

Schweißarbeit: wie lege ich eine Schweißfährte? Wie kennzeichne und wie arbeite ich sie? Wie lang ist sie, wie viel Schweiß braucht man? Die Einweisung in diese Arbeit erfolgte bereits am letzten Abend, damit alle Teilnehmer selbstständig üben können.

Während des Kurses wird für jedes Gespann eine oder zwei Schweißfährten gelegt, die unter Anleitung gearbeitet werden. Am Samstag ist es für die ersten fünf von ihnen so weit.

jagderleben Das 1x1 des Grundgehorsams