Angehende Jungjäger bei der Baurenhäuleshütte

zum Thema Jagdhunde mit Kai Bubeck

Erstellt am 06.02.2019

Nach dem Gesetz dürfen bestimmte Jagdformen, wie Treib-,Such-und Drückjagden, sowie Nachsuchen nur noch mit „brauchbaren“, geprüften Hunden durchgeführt werden. Als brauchbar gilt ein Hund, wenn seine Eignung durch eine Prüfung bestätigt wurde.

Zum waid- und tierschutzgerechten Jagen gehört einfach ein Hund.

 

Je nach ihrer Verwendung bei der Jagd sind die Jagdhunde in Vorsteh,-Stöber,-Schweiß,- Erdhunde und Bracken eingeteilt. Bei der Behaarung unterscheiden wir Kurz,- Lang,- und Rauhaarschläge.

In Fach drei der Jägerprüfung wird viel Wissen um den Jagdhund verlangt. Von den einzelnen Rassen über Haarschläge, Raubwildschärfe, Tragzeit der Hündin, Gebiss und den Hilfsmitteln bei der Schweißarbeit. Ein umfangreicher und lernintensiver Stoff.

 

Weil die Prüfung für unsere Teilnehmer am Kurs 2018/2019 praktisch vor der Tür steht, war es gut, dass es Kai Bubeck, Nachsuchenführer und Ausbilder, auch in diesem Jahr wieder gelungen ist, die Vertreter vieler Jagdhunderassen mit ihren Führern am Sonntag an der Baurenhäuleshütte zu versammeln.

 

Am Sonntagmorgen stand die Theorie über den Hund in, und danach die Praxis vor der Hütte, wo die Auszubildenden das eben Gelernte gleich anwenden konnten: nämlich im Ausschlussverfahren zu versuchen die Rasse der Hunde zu bestimmen.

Mit einiger Hilfe gelang das auch nicht schlecht.

 

Auf das Verhalten des Schützen nach dem Schuss und die Nachsuche ging Kai Bubeck am Sonntag ganz besonders ein. Denn:

„Ihr Verhalten am Anschuss kann entscheidend für den Erfolg einer eventuellen Nachsuche sein!“

 

Er legte den angehenden Jägern ans Herz: „ nie ein Wild zu beschießen, ohne es vorher angesprochen, d.h.erkannt und beurteilt, zu haben. Unter dem Tierschutzaspekt ist das Ansprechen unerlässliche Voraussetzung für eine waidgerechte Ausübung der Jagd“

Und:

„Einzig und allein der Schuss aufs Blatt ist waidgerecht! Niemals ein Träger oder gar Kopfschuss“, so Bubeck. Vermeidbare Schmerzen müssen einem Tier erspart bleiben.

 

 

 

Erstellt am 06.02.2019
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